Donnerstag, 5. Januar 2012

rolling stone

 .
ungeschickt
angekickt
wie er rollt!
ungewollt

irgendwann
liegt er dann
sogottwill
wieder still


Barbara Hauser 2009
 .

Aus aktuellem Anlass noch einmal eingestellt. In der Wulff-Affaire - und es wird nicht die letzte Affaire in diesem Jahr sein, rollen die Steine unentwegt
.

17 Kommentare:

  1. Ohhh Klasse liebe Barbara, kurz und bündig rolling stone...

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  2. ... dann rollt der nächste, Kopf oder Stein ...
    Grüße

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  3. Das passt wieder mal ganz trefflich, resp. treffend.
    Und bei uns passiert momentan ähnliches in Finazkreisen mit Hildebrand.

    Liebe Abendgrüsse,
    Brigitte

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  4. Lieber Hans-Peter, ich liebe Aussagen kurz und fündig.

    So ist es, liebe Monika

    Warum sollte es bei Euch anders sein, liebe Brigitte :-)
    Herzlich
    Barbara

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  5. geduldig
    dem rollenden Stein zusehen
    ist nicht so einfach
    manchmal möchten wir ihm
    noch schnell einen
    kleinen Schubs geben,
    damit er die "richtige"
    Richtung findet und den
    einzig sinnvollen
    Haltepunkt findet.

    Lieber Gruß von mir

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  6. Uff, er bleibt liegen und löst keine Lawine aus! Nun mal ernst, das gefällt mir sehr gut. Kurz, knapp und ich habe einen Kurzfilm vor den Augen.
    LG Ute

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  7. Liebe Ute, manchem kurzen Gedicht liegt meist ein längeres zugrunde.
    Es wird so lange am Inhalt gefeilt, bis nur noch wenige Worte übrig bleiben, ohne die Aussage zu zerstören.

    Dieses Gedicht lässt alles offen und die Fantassie kann spielen.
    Dein Kommentar beweist es *freu*.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  8. Liebe Bruni, hin und wieder ein kleiner Schubs schadet nicht - Festgefahrenes kommt in Bewegung.
    Danke für Deine nachdenklichen Worte.
    LG
    Barbara

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  9. angeeckt,
    aufgedeckt,
    doch nach dem schreck
    bleibt viel versteckt

    irgdendwann
    kommt
    sogottwill
    ein neuer ran

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  10. Ich habe beide in die VISITENKARTE mitgenommen :-)
    Der Anlass könnte aktueller nicht sein :-)

    LG Anna-Lena

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  11. Stimmt, der Anlass ist aktueller denn je. Ich komme gleich mal schauen bei "Visitenkarte"
    Liebe Grüße
    Barbara

    Das Gedicht ist vielseitig einsetzbar - es passt für alle möglichen Gelegenheiten *g*.

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  12. Haha... wie wunderschön, dieses kleine Gedicht, liebe Barbara.
    Ich wünsche Dir auch "god fortsättning" und danke Dir herzlich für Deine lieben Grüsse bei mir.
    Auch die Kommentare hier oben geniesse ich.

    Mit lieben Neujahrsgrüssen
    Malou

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  13. Liebe Malou,
    danke für Deine Antwort. Ich freue mich darüber und wünsche Dir auch alles Gute.
    Barbara

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  14. Liebe Barbara!
    Wie Du ja weißt, auch ich...stieß den...

    Stein am Weg


    Dass er sich trollt:
    Dass der Stein rollt,
    war nicht gewollt!
    Doch er musst' weichen!

    Dass er sich regte,
    kollernd bewegte,
    eh er sich legte,
    war zu erreichen -

    weil ich ja lebe,
    grade aus strebe,
    Fußtritte gebe,
    anstatt zu schleichen.

    Macht‘ ich auch Beine
    dem harten Steine:
    Kann, wenn ich weine,
    ihn nicht erweichen!


    M. Roschke 2010


    Lieben Gruß:Micha

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  15. Vielen Dank, lieber micha

    Meine Antwort in diesem ungewohnten Rhythmus, der mir sehr gut gefällt:

    Steine im Weg

    Mein Dank gilt den Steinen,
    die vor mir erscheinen
    Muss manchmal weinen,
    wenn ich beherzt

    zu schwere, zu dicke,
    aus dem Weg kicke,
    wenn ich sie erblicke,
    was manchmal schmerzt.

    Werde nicht schmollen,
    wenn sie denn rollen,
    grollend sich trollen,
    weil so ausgemerzt
    .
    die Spreu vom Weizen.
    Besser wir geizen
    mit unsern Reizen
    eh' alles verscherzt.

    7.1.2012

    Stein am Weg oder Steine im Weg. Schon die Titel erzeugen eine andere Geschichte beim Lesen. Was ein Buchstabe ausmacht!

    Liebe Grüße
    Barbara

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  16. Liebe Barbara, Deine Steine gefallen mir ausgesprochen gut. Den Wunsch, den Du bei mir hinterlassen hast, erfülle ich Dir gern, hier also "Das Leben":

    Das Leben ist kein Zuckerschlecken,
    nicht immer rund, es hat auch Ecken,
    es gilt, an kleinen und auch großen,
    sich nicht zu sehr zu stoßen.

    Das Leben ist kein Wunschkonzert,
    so mancher Wunsch bleibt unerhört,
    es heißt, mit den gegeb‘nen Sachen,
    das Beste draus zu machen.

    Das Leben ist kein Kinderzimmer,
    ich schließe nicht die Tür für immer,
    es ist, wenn es dich nach mir sehnt,
    die Tür nur angelehnt.

    LG - Wolfgang

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  17. Lieber Wolfgang, Dein Gedicht passt so richtig gut auch in "resonare". Es gefällt mir sehr gut.
    Ich danke Dir herzlich.

    Liebe Grüße
    Barbara

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