Mittwoch, 27. Oktober 2010

einst wollte ich schneller sein ...


die Segel gesetzt
und schneller
als du - mein Fluss -
mit dem Wind

gestrandet auch der Glanz
vergangener Träume
zwischen matt
schimmernden Muscheln

nicht tanzen kann man
am Horizont
.
.

16 Kommentare:

  1. wir sind alle Strandgut, angespült von den Wellen des Lebens an den Ufern des Daseins
    lg
    Karl

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  2. Es ist nicht immer die Schnelligkeit, die den Wert des Lebens ausmacht.
    Und tanzen kann man nur dort, wo man steht...

    So verstehe ich deinen vielsagenden Text, Barbara.

    Gruss, Brigitte

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  3. Liebe Barbara,

    hier fühle ich mich so richtig auch angesprochen, lächel, ja, es ist auf uns zugeschnitten...einfach schön...

    Du Liebe, ich bin mit allem einverstanden und finde es herrlich. Habe es schon gelesen, konnte aber wieder einmal zwei Tage nirgends kommentieren, bei mir nicht mal schreiben. Dieser Error 503, was immer das auch ist, ich bekomme es nicht weg...

    dir alles Liebe,
    herzlichst, Rachel

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  4. Lieber Karl,
    ohhh, ist das schön gesagt!

    Liebe quer,
    manchmal dauert es, bis man das begriffen hat :-)

    Liebe Rachel,
    es ist beruhigend zwischen den Muscheln zu stehen und auf den Horizont zu schauen.

    Schön, dass auch Deine Gedichte in re-sonare mit eingestellt werden können und Du mir so großzügig freie Hand lässt.

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  5. Stimmt, manchmal wollte man sich selber überholen
    ;-)
    "Mal" geht das ja auch, aber wenn man es dauerhaft macht, ist nicht so gut.

    Ich hab auch oft gedacht, dass ich "zu langsam" mit allem bin, fühlte mich irgendwie immer gehetzt von anderen, hatte ständig Panik, schon wieder nicht schnell genug gewesen zu sein. Dabei bin ich eigentlich gar nicht "langsam", nur "genau" und mache in der gleichen Zeit viel mehr als andere - nur sieht man es nicht, weil es in anderen Ebenen stattfindet. Und im Endeffekt von aussen sieht's dann natürlich so aus, als käm ich nicht in die Hufe....

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  6. Liebe Frieda, vorallem sich selber nicht antreiben und auch nicht von anderen antreiben lassen. Das muss jeder lernen.

    Wie schön es ist, wenn heute ein Mensch gelassen wirkt.
    Ich stelle mir Dich so vor :-)

    Kann ich nun endlich!!! auf Deine Webseite oder klappt sie immer noch nicht?

    Ich werde es jetzt gleich mal versuchen ;-)

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  7. Hallo Barbara, huch - "gelassen" stellst du mich dir vor? Das ist eine Ehre für mich, vielen Dank!! Ja, ein bisschen stimmt das wohl auch. Find ich gut, dass du das so sagst. Manche andere haben das seinerzeit mit "brav" verwechselt... *graus*

    (oh wei - was passiert denn, wenn du auf meine Webseite kommst? Geht da irgendwas nicht?)

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  8. Liebe Frieda, wer gelassen ist, muss noch lange nicht brav sein *ggg*

    Liebe Elsa, wenn es Dir gefällt, freut's mich "unbandig".
    Dass es wahr ist, weiß man erst, wenn man sich die Hörner abgestoßen hat ;-)

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  9. Liebe Barbara,
    wunderschön, wie du die Gelassenheit beschreibst, denn früher, ja da wollte man sich selbst überholen und lernte dann beim heissen Gehen über die Kohlen, das manches sich besser anfühlt, viel mehr berührt in der Gelassenheit.
    Liebe Grüsse dir, Sichtwiese

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  10. die heißen Kohlen brennen manchmal noch in der Erinnerung *autsch*
    liebe sichtwiese

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  11. stranden und ruhen, ausruhen auch,
    und dann ..... tanzen am horizont wie wild....

    schöne grüsse
    rosadora

    du hast ein neues foto eingestellt.
    das ist nicht die alte (jüngere) barbara.
    ist das richtig?

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  12. Liebe Rosadora, das ist ein aktuelles Foto.
    Es ist in München im September 2010 im Valentinsmuseum aufgenommen worden. :-)

    Ist es bei Dir auch so schön?
    Ich saß die ganze Zeit auf dem Balkon in der warmen Sonne.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  13. Liebe Barbara

    manchmal muss man die gestrandeten Träume ein bisschen aufpolieren, dann finden sie wieder zu ihrem ursprünglichen Glanz der leider mit der Zeit verblasst ist
    sich selbst überholen ist eine Kunst die nur sehr wenige beherrschen, aber es ist oft nicht wirklich erstrebenswert immer nur vorne zu liegen, du hast ganz recht damit, man kann nicht tanzen am Horizont....viel zu weit der Weg dahin, vielleicht sollten wir versuchen hier an Ort und Stelle zu tanzen, dieses Gefühl der Leichtigkeit im Jetzt und Hier erleben

    ein tolles Werk das mich sehr sher zum nachdenken anregt

    alles liebe
    Sterntalerchen

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  14. Liebes sterntalerschen, es freut mich sehr, wie tief Du meine Worte verstanden hast.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  15. Könnt am Horizont ich tanzen,
    der doch ewig vor mir flieht,
    spräch ich Mut zu, jenem der ihm
    sehnsuchtsvoll entgegensieht....

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  16. Am Horizont kann ich nicht tanzen
    weil er ewig vor mir flieht
    doch ich singe leise Lieder
    dem der in die Ferne sieht
    wie es wäre wollte man
    ihn erreichen sage dann
    dass man es erträumen kann
    immer immer wieder

    Liebe Grüße
    Barbara

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