Freitag, 8. Januar 2010

Gedankenbilder

.


Spielend erfinden
wir neue
greifen in den
kollektiven Pool
des schon einmal
Gedachten

Ton, der auf
die Form
wartet
.
.

21 Kommentare:

  1. Gedankenbilder II

    Worteworte
    wie feuchter Ton
    wieder & wieder
    gefühlte Formen
    stets neu
    gedacht.

    Gebrannt im
    Feuer
    der Herzen.

    veredit©


    ... einfach umwerfend Dein Text

    Liebe Grüße und eine wunderschönes Wochenende für Dich,

    Isabella

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  2. treffend formuliert! Formen mit Händen und Gedanken, ist es nicht schön?
    LG
    Karl

    PS. warum gelassen, liebe Barbara, auch altes Holz brennt :-))

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  3. Immer wieder erstaunlich, dass wir noch Neues daraus schaffen können.
    Und dabei soviel freude entwickeln..

    ..grüßt syntaxia

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  4. Liebe Isabella,
    ja, genau so, Worte, die immer wieder in neue Form gegossen werden. Faszinierend, wie sie sich manchmal dem Zeitgeist anpassen und oft genug auch in zeitloser Form erscheinen. Es ist als wären sie lebendig. Wir hauchen ihnen Leben ein.
    Danke für Deine wohlklingende Antwort.

    Lieber Karl,
    Dein Foto in Deinem Blog hat mich zu diesem Kommentar bei Dir verleitet.
    Ja, altes Holz brennt, manchmal wie Zunder. Vorsicht! Verherende Waldbrände sind manchmal die Folge :-)

    Liebe Syntaxia,
    ich finde unsere Fähigkeit mit Worten auf immer neue Art spielen zu können, immer wieder faszinierend.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  5. Spielen mit der Tastatur der Worte,
    sie neu zu komponieren,
    ihnen Klang und Ton zu verleihen
    und ihre Melodie zu hören,
    ist eine spannende Herausforderung.

    Liebe Grüße ins Wochenende,
    Anna-Lena

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  6. Liebe Anna-Lena
    An Deiner Wortwahl sieht man - Sprache hat Vieles mit der Musik gemeinsam.
    Man sagt ja auch, hört man gute Musik,
    es war wie ein Gedicht.
    Üben wir weiter - nutzen wir Trompeten, Fanfaren, Trommeln, Geigen, die ganze Pallete des Ausdrucks.
    Dann spüren wir immer deutlicher
    die Musik, die zwischen den Worten
    zum Ausdruck kommt.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  7. Wunderschön lässt du hier Raum liebe Barbara und der Ton wird sich binden und finden in die jeweilige Form, hach ich bin begeistert wie du mit ein paar Worten ganze Gedankenfluten in mir auslösen kannst!
    Wie immer war ich gerne dein Gast und schicke dir herzliche Grüße von Esther

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  8. Es freut mich, wenn Du inspiriert wirst.
    Nur wer die Dinge ähnlich sieht, kann solche Worte finden.
    Ich danke Dir.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  9. Liebe Barbara,

    ich wünsche Dir, dass Du mit Deinen Erfindungen wunderbare Tonformen Gestalt verleihen wirst!

    LG
    Anguane

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  10. Das wünsche ich Dir auch.
    Ich erfreue mich immer wieder an Deinen Einträgen. Mach weiter so, liebe Anguane.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  11. Dieser Austausch unter Schreibenden ist derart inspirierend, denn natürlich war alles, was wir so erdenken schon erdacht, also tanzen wir damit und formen um und damit neu, gut so!

    Liebe Grüße
    ELsa

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  12. Auch wenn mir die Gedichtworte abgehen, muss ich mich doch melden. Treffender kann man es wohl nicht formulieren, wie du es eben getan hast. Wortkünstlerin!

    Lieben Gruss und schönen Sonntag, Brigitte

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  13. Liebe elsa,
    der Austausch ermuntert und regt an. Das ist einfach gut.
    Liebe Brigitte,
    wenn ich Deine gekonnten Beschreibungen lese, bin ich immer genau so fasziniert. Du schreibst spannend und ernsthaft und gerne schaue ich mir die Städte und Denkmäler, die Geschichte, Land und Leute mit Deinen Augen an.
    Herzlich
    Barbara

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  14. Die Wörter sind für uns Schreiberlinge das, was für den Maler die Farben sind.

    Einen farbenfrohen Sonntag wünsche ich dir, liebe Barbara!

    LG - Donna

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  15. Liebe Donna, also nicht nur Musik, sondern auch Farben, Formen, Gefühle...
    Verständlich, dass es so viele Bücher gibt. Sie decken ein breites Spektrum des Lebens ab.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  16. Ich habe zu Deinem Text und den Kommentaren dazu hierher verlinkt. Das passt alles soooooo gut zu unserem kleinen "Projekt": http://www.maier-lyrik.de/blog/2010/01/09/aphorismus-110/

    Liebe Grüße
    Helmut

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  17. Liebe Barbara,

    du hast so recht, wir benutzen Worte, die schon vielmals, eben vielleicht anders gedacht, geschrieben sind, wir greifen in diesen Topf, bedienen uns wie so viele vor uns. Und die, die nach uns kommen, werden unsere Worte benutzen in anderen Gedanken wieder...

    ist ein guter Gedanke, so sterben Worte niemals aus, solche nicht, die man in Gedanken fasst...

    Danke für solche Gedanken;-)

    herzlich, Rachel

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  18. Liebe Rachel, es ist schön sich diesen lebendigen Kreislauf vorzustellen.
    Ich freue mich über Deinen Kommentar

    Liebe Grüße
    Barbara

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  19. Wortspieler

    Er hatte sich
    in eine Welt
    des kargen Seins
    zurückgezogen,
    bewogen
    vom Wissen
    des Ich bin.

    Bis er begriff,
    es sind die Adjektive,
    die allen Worten erst
    die Perspektive,
    den Zauber
    verleihen,
    den Sinn.

    Seither
    spielt er
    befreit
    mit Worten,
    die er sich geliehen.

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  20. Sind sie nicht alle geliehen, die Worte? Alle waren schon da und kommen wieder. Ob die Form eine neue ist, ist nicht so wichtig, auf den Inhalt kommt es an.
    Die äußere Form ist nur Dekoration ...

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  21. Liebe Bruni,
    alles reduziert sich letztendlich auf einem Punkt - dem man viele Namen geben kann.
    Der Mensch ist das Sprachrohr und diese Quelle hat seine Freude an unserer Vielfalt. Da gibt es doch den Satz ...
    Du bist mein vielgeliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.
    Ich übersetze das mal ganz frei für mich:
    Kind des Alls, dein Schaffen erzeugt und unterhält alles-was-ist.

    Liebe Grüße
    Barbara

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